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Januar 2005

Im Januar und Februar ging es Alex sehr gut, wir hatten viel Spaß und Alex genoss in vollen Zügen sein Leben. Unser liebenswerter großer Dickkopf zeigte uns, wo er gerne mal spazieren wollte und natürlich auch wie lange. Wir ließen ihm immer gerne seien Willen, denn es freute uns ihn so zu sehen. Noch dazu spielte auch das Wetter mit, Alex liebte es im Schnee umher zu rennen oder nach Mäuschen zu buddeln. Es trat auch kein Nasenbluten mehr auf und wir waren guter Hoffnung alles überstanden zu haben.

Wir hatten beim Bluttest wieder auch Blut für Zürich abnehmen lassen. Das Ergebnis in diesem Jahr hatte sich verschlechtert

Ergebnis der Antikörper

  • Leishmaniose infantum - 58 - positiv

im Vergleich zum aktualisierten Befund vom 08.01.04

  • Leishmaniose infantum - 53 - positiv

Erläuterung zum ELISA:

  • 0-20 tief
  • 21-40 mittel
  • 41-80 hoch
  • 81-120 sehr hoch

 

 

 

März 2005 

 

Mo Di Mi Do Fr Sa So
  1
Alex 3 Jahre
2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18
Nasenbluten
19 20
21 22 23 24
Nasenbluten
25
Nasenbluten
26
Nasenbluten
27
Nasenbluten 2* sehr stark
28
Oleyl PC
29 30 31
Oleyl PC
     

Nasenbluten 18.03.05

Heute morgen ging es Alex sehr gut und er wollte spazieren gehen. Ich fuhr daher mit im in sein Lieblingsfeld auf dem wir eine große Runde drehen konnten. Als wir so eine halbe Stunde unterwegs waren, sah ich, dass Alex Nase leicht blutete. Da ich immer ausgestattet war mit Medikamenten und nie ohne aus dem Haus ging. Ich hatte Konakion und ein Beruhigungsmittel dabei. Ich gab Alex als erstes Konakion.  Ich lies Alex hin legen und wir warteten, dass das Bluten auf hörte. Alex wollte sich nicht hinlegen und wäre am liebsten weiter laufen. Ihn störte das Nasenbluten dieses mal überhaupt nicht. Wäre es nach ihm gegangen, hätte er mit triefender Nase nach Mäuschen gebuddelt. Ich setzte aber meinen Willen durch und er musste sich hin legen.  Nach 20 Minuten wurde das Nasenbluten aber nicht besser sondern er fing auch noch aus der anderen Nase an zu bluten. Mir war gar nicht wohl dabei, Zuhause hätte ich ihm ein Beruhigungsmittel gegeben aber hier im Feld. Ich könnte Alex mit seinen 26 kg keine halbe Stunde bis ans Auto tragen. Ich wusste nicht was ich machen sollte. Sollte ich mit ihm zurück laufen auf die Gefahr hin, dass es noch mehr anfing zu bluten oder sollte ich ihn liegen lassen,  auf die Gefahr hin, dass es gar nicht aufhörte. Telefonisch konnte ich niemanden erreichen, der mich mit Alex aus dem Feld hätte holen können. Ich sprach beruhigend auf Alex ein und wir warteten noch etwas. Alle Taschentücher die ich dabei hatte waren schon durch geweicht. Ich entschied mich nach weiteren 10 Minuten ohne Besserung der Blutung mit Alex ans Auto zu laufen. Alex stand auch gleich auf und lief etwas traurig, dass wir den Heimweg antraten mit. Bis wir endlich am Auto ankamen waren Alex Beine, meine Hose und meine Jacke ganz Blut verschmiert. Ich denke, wenn uns jemand gesehen hätte, der wäre ganz schön erschrocken. Als wir nach 40 Minuten endlich am Auto ankamen fuhren wir gleich nach hause. Zuhause gab ich ihm die Beruhigungsspritze und Alex schlief ein. Die Blutung wurde nach 10 Minuten weniger und hörte auf.

 

Nasenbluten 24.03.05

Heute ist uns wieder was passiert. Ich war mit Alex an der Pfrimm spazieren, als das Nasenbluten wieder anfing. Ich war gerade wieder auf dem Weg zum Auto, als uns eine Hundebesitzerin mit zwei Hunden entgegen kam. Die Hunde liefen frei und kamen gleich zu uns gerannt. Ich habe sie dann darum gebeten ihre Hunde nicht zu Alex zu lassen, da Alex Nasenbluten hat. Sie erkundigte sich wieso er Nasenbluten hatte, rief aber ihre Hunde nicht zurück. Alex wollte weder mit ihnen spielen noch beschnüffelt werden. Ihm war es immer unangenehm gewesen, wenn jemand kam, wenn er Nasenbluten hatte. Er drehte sich mit dem Kopf zu mir, während ihre Hunde bei ihm am Hinterteil schnüffelten. Ich bat sie nochmals ihre Hunde zu rufen, weil es meinem nicht gut gíng aber sie meinte ihren Hunden würde es nichts aus machen. Da ging mir echt die Hutschnur hoch und ich sagte zu ihr, dass es mir auch nichts ausmachen würde, wenn sich ihre an meinem anstecken würde. Ich war mit meinem Satz kaum zu Ende, da rief sie endlich ihre Hunde zu sich und verschwand auf nimmer wieder sehen. Ich verstehe so manche Leute echt nicht. Muss man denn erst mit einer ansteckenden Krankheit drohen, dass sie ihre Hunde zurück rufen.

Nasenbluten am 27.03.05

Gegen Abend hatte Alex schon wieder starkes Nasenbluten. Da es wieder nicht aufhören wollte und kein Tierarzt um 23 Uhr mehr zu erreichen war, riefen mein Mann bei einer Tierklinik an. Mein Mann erklärte die Situation und erläuterte kurz die ganzen Erkrankungen die Alex hat, am Telefon. Nachdem er Alex Geschichte kurz erläutert hatte, bekam er doch glatt wieder gesagt, dass sie bei soviel Erkrankungen auch nichts machen könnten. mein Mann erklärte dann, dass uns schon bewusst ist, dass sie Alex nicht gesund machen können und es uns nur darum geht das Nasenbluten zum still stand zu bekommen worauf der Arzt an der anderen Seite der Leitung meinte "Na dann kommen sie halt vorbei". Als wir dann ankamen, bekam Alex wieder eine Spritze und wir gingen wieder nach Hause. Wir hatten nicht den Eindruck, dass man sich große Mühe machte aber Hauptsache die Nase hatte aufgehört zu bluten.

Ende März

Ende März wurde dann das Nasenbluten wieder heftiger. Wir hatten Glück und bekamen schnell  das Medikament von Dr Eibl. Abgesehen vom Nasenbluten ging es Alex auch so wieder nicht gut und er hatte wenig Lust zum spazieren gehen oder ähnlichem. 

Wir hatten wieder Blut zu Dr. Naucke geschickt und folgendes Ergebnis erhalten:

 

  •  Ehrlichien (IFAT): negativ (< 1:50)
     
  •  Babesien (IFAT): negativ (< 1:20)

 

 

April 2005 

 

Mo Di Mi Do Fr Sa So
        1
Nasenbluten stark
2
Oleyl PC
3
4
Nasenbluten
Oleyl PC
5
Nasenbluten
6
Nasenbluten
7
Nasenbluten
Oleyl PC
8
Nasenbluten
9 10
Nasenbluten Stark
11
Nasenbluten
Oleyl PC
12
Nasenbluten
13
Nasenbluten sehr stark
14
Oleyl PC
Hämatokrit
14 %
15
Nasenbluten
16 17
18
Oleyl PC
Hämatokrit
22 %
19
Nasenbluten  leicht
20
2 x Nasenbluten
21
Oleyl PC
Zitronenkatalysator
22 23 24
25
Oleyl PC
Hämatokrit
26 %
26 27 28
Oleyl PC
 
29 30  


Nasenbluten 09. auf 10.04.05

Von Sonntag nach 12 Uhr bis auf Montag morgen 3 Uhr sehr starkes Nasenbluten. Von 3.Uhr bis 3.30 Uhr hat er etwas geschlafen, von 3.30 Uhr bis 6:30 Uhr wieder sehr starkes Nasenbluten. Wir fuhren dann morgens sofort zu einer Tierarztehepaar, das Notfallbereitschaft hatte. Wir hatten angerufen und wurden schon erwartet. Innerhalb kürzester Zeit sah die Tierarztpraxis aus als sei jemand abgeschlachtet worden. Alex musste mehrmals heftig niesen und verstreute das Blut im ganzen Raum. Das Tierarztehepaar meinte, dass sie so Nasenbluten noch nicht gesehen hätten. Alex bekam eine Spitze und wir legten ihn erstmal hin. Es dauerte eine Weile aber dann lies das Nasenbluten langsam nach. Als wir aus der Tierarztpraxis raus kamen sahen wir, dass der ganze Weg, den wir vorher zur Tierarztpraxis gegangen waren voller Blut war.

Nasenbluten 11.04.05

Alex bekam wieder Konakion gespritzt, da das Nasenbluten wieder so heftig war. Leider half Konakion dieses mal wieder nicht und Alex blutete leicht weiter.

Nasenbluten 13.04.05

Um 9 Uhr morgens wieder starkes Nasenbluten. Ich bin dann direkt zum Tierarzt. Alex bekam Beruhigungsmittel und hat dann hat er den ganzen Tag geschlafen.

Es wird langsam verdammt brenzlig, der Hämatokritwert liegt nur noch bei 14 %, Alex ist wieder nur am schlafen und frisst nur unter sehr gutem zureden ein ganz klein wenig. 

Ende April 2005 ging es Alex wieder besser und das Nasenbluten hatte sich auch wieder gelegt. 

 

Mai 2005

 

Mo Di Mi Do Fr Sa So
            1
2
Oleyl PC
3 4 5
Oleyl PC
6 7 8
9
Oleyl PC
10 11 12
Oleyl PC
13 14
Nasenbluten
15
16 17
Oleyl PC
18
Fieber
19
Oleyl PC
20
Nasenbluten
Levamisol
21 22
23
Oleyl PC
24 25 26
Oleyl PC
27
Nasenbluten sehr stark
28 29
30
Oleyl PC
31
 
         

 

Am 14.05 muss Alex leichtes Nasenbluten gehabt haben da ich einige Blutflecken im Flur gefunden habe.

Am 18.05.05 hatte Alex morgens etwas Fieber 38,5 Ansonsten war er aber fit und wollte Gassi gehen und nach Mäuschen buddeln. Wenn es nach ihm gegangen wäre, wären wir auch eine große Runde gelaufen und nicht zurück ans Auto.  

Am 19.05.05 hatte er auch wieder nur morgens 38,1 ansonsten ging es ihm wie am Vortag.

Am 20.05.05 Alex wollte wider gar nicht Gassi gehen und hatte wieder leichtes Nasenbluten. Gegen Mittag bekam er dann nochmals Nasenbluten dieses mal aber etwas stärker.

Am 27.05.05 hatte Alex sehr starkes Nasenbluten über eine Stunde aus beiden Nasenlöchern. Es lief wieder wie Wasser raus und ich musste ihm ein Beruhigungsmittel geben, dass er schlief.

Ab Ende Juli stand ich im fast täglichem E-Mail Kontakt mit Christiane Maasjost, die uns unzählige wertvolle Tipps gab. Vor allem auch die Blutbilder, die ich von Alex über Laboklin habe machen lassen, interpretierte sie mir in verständlicher weise.

 

Juni 2005 

Mo Di Mi Do Fr Sa So
    1
Bioresonanz
2 3 4 5
6 7 8 9
Bioresonanz
10 11 12
13
Nasenbluten stark
14 15 16 17 18 19
20 21
Nasenbluten
22 23 24 25 26
27 28
Nasenbluten
Erde erbrochen
29 30      

Anfang Juni

Anfang bis Mitte Juni war Alex wieder besser drauf, wir waren auch wieder in der Hundeschule und Alex tobte ganz normal mit seinen Freunden. Wir konnten sogar mal wieder Agillity machen, wobei ich Alex nicht über Hürden springen lies. Alles anstrengende vermieden wir aber er hatte dennoch Spaß durch den Tunnel zu rennen oder den Slalom zu bewältigen. Er freute sich auf jeden Fall endlich mal wieder über den Parkur zu dürfen. 

13.06.05

Wir wurden um 6:00 Uhr von Alex geweckt, da er wieder starkes Nasenbluten hatte.

21.06.05

Abends ab 22 Uhr hatte er starkes Nasenbluten und als wir es bis 1 Uhr Nachts immer noch nicht zum stillstand gebracht hatten, gab ich ihm wieder das Beruhigungsmittel. Danach schief er die Nacht durch. 

28.06.05

Alex frisst und geht direkt nach dem Essen nach draußen, Er frisst Erde und erbricht das Essen wieder. Mittags hatte er einmal starkes Nasenbluten, das wir aber ohne Beruhigungsmittel zum stillstand bekamen. 

27.06.2005

Als wir Anfang Juni Torsten Naucke kontaktierten, gab er uns den Hinweis auf Mycoplasma testen zu lassen, was wir auch gleich haben machen lassen.

Der Befund:

Mycoplasma (Haemobart.) -DNA  - positiv

Wir waren froh, vielleicht waren die für das Nasenbluten verantwortlich und wir bekämen es endlich in den Griff. Wir machten eine Therapie mit Oxytetracyclin, dass ich in einer Tierklinik holte, die 2 Stunden von uns entfernt lag. Nach dem er seine erste Spritze erhalten hatte, ging ich mit Alex etwas in den Feldern spazieren. Ich traute plötzlich meinen Augen nicht, denn Alex hatte plötzlich das Gesicht voller Falten. Er hatte ein verzerrtes und dick geschwollenes Gesicht bekommen und die Muskeln verkrampften sich. Er sah ganz schrecklich aus. Ich ging sofort wieder zurück in Richtung Auto, doch so schnell wie der Spuk kam so schnell war er auch wieder verschwunden. Alex vertrug das Medikament in Form von Spritzen nicht und entwickelte eine schwere Allergie. Wir konnten ihm dieses Medikament nicht weiter geben und mussten auf ein Ausweichmedikament wechseln. Dieses Medikament vertrug Alex sehr gut und wir waren beruhigt endlich etwas gegen die Mycoplasma tun zu können.

 

Juli 2005 

Mo Di Mi Do Fr Sa So
        1
Erde erbrochen
2
Nasenbluten sehr stark
3
Erde erbrochen
4
Oxytetra
Erde erbrochen
5
Oxytetra -Ausweichmedi.
6
Oxytetra -Ausweichmedi.
7
Oxytetra -Ausweichmedi.
8
Oxytetra -Ausweichmedi.
Erde erbrochen
9
Oxytetra -Ausweichmedi.
10
Oxytetra -Ausweichmedi.
11 12 13 14 15 16 17
18 19 20 21
Oxytetra -Ausweichmedi.
22
Oxytetra -Ausweichmedi.
23
Oxytetra -Ausweichmedi.
24
Oxytetra -Ausweichmedi.
25 26 27 28 29 30 31

 

 

Im Juli hat Alex vermehrt nach dem Essen Erde gefressen und sofort das Essen wieder erbrochen. Direkt im Anschluss ist er wieder an seinen Futternapf und hat weiter gefressen. Dann wieder Erde gefressen und erbrochen. Am 02.07 hatte er gegen 20 Uhr so starkes Nasenbluten wieder, dass ich es nur durch eine Beruhigungsspritze stillen konnte. Nachts um 1 Uhr fing das Bluten dann noch mal an und und ich musste noch was nachlegen. Dann schlief er die ganze Nacht durch. 

Im Juli wurde auch noch festgestellt, dass Alex Hämobartonellen hat. Endlich so dachten wir haben wir die Übeltäter des Nasenblutens gefunden und waren wieder zuversichtig, dass nach der Behandlung das Nasenbluten endlich aufhörte. Alex wurde wieder mit dem gleichen Medikament behandelt. 

Nach der ersten Therapie machten wir dann einen weiteren Test um zu sehen, ob noch Hämobartonellen nachweisbar waren. Leider war das Ergebnis immer noch positiv, so dass wir die Therapie noch weiter fortführen mussten. Nasenbluten trat in der ganzen Zeit keines mehr auf und wir waren voller Hoffnung. 

August 2005 

Mo Di Mi Do Fr Sa So
1
Oxytetra -Ausweichmedi.
2
Oxytetra -Ausweichmedi.
3
Oxytetra -Ausweichmedi.
4
Oxytetra -Ausweichmedi.
5
Oxytetra -Ausweichmedi.
6
Oxytetra -Ausweichmedi.
7
Oxytetra -Ausweichmedi.
8
Oxytetra -Ausweichmedi.
9
Oxytetra -Ausweichmedi.
10
Oxytetra -Ausweichmedi.
11
Oxytetra -Ausweichmedi.
12
Oxytetra -Ausweichmedi.
13
Oxytetra -Ausweichmedi.
14
15 16 17 18
 
19 20 21
22 23 24 25 26 27
Nasenbluten leicht
28
Nasenbluten leicht
29
Nasenbluten leicht
30 31
Nasenbluten stark
       


Am 17.08.05 wurde wieder der Test auf Hämobartonellen Test 17.08.05 und dieses mal war er negativ. Alex ging es nach der Therapie sehr gut und wir dachten wir wären das Nasenbluten endlich los. Unser Glück wehrte nicht lange, denn schon Ende August stand fest, das Nasenbluten kommt wieder. Jeden Tag hatte Alex wieder Nasenbluten und immer eine feuchte Nase. Am 31.08 war es wieder so schlimm, aus beiden Nasenlöchern, dass ich ihn wieder eine Beruhigungsspritze geben musst. 

 

 

September 2005

 

Mo Di Mi Do Fr Sa So
      1
Nasenbluten
2
2 x Nasenbluten
3
2 x Nasenbluten
4
Nasenbluten
Erde erbrochen
5
2 x Nasenbluten
6
Alex besonders gut drauf
7
Nasenbluten
8
Nasenbluten
9
Nasenbluten
10 11
3 x Nasenbluten
12
Nasenbluten
13
Nasenbluten
14
Nasenbluten
ab hier
TCM Tierarztrezept
15 16 17
Nasenbluten

Urlaub Emsland
18
Nasenbluten

Urlaub Emsland
19
Nasenbluten
Urlaub Emsland
20

Urlaub Emsland
21
Nasenbluten
Urlaub Emsland
22
Nasenbluten
Urlaub Emsland
23

Urlaub Emsland
24

Urlaub Emsland
25

Urlaub Emsland
26
Nasenbluten
27
2 x Nasenbluten
28 29 30
Nasenbluten
   

Anfang September kauften wir für unseren offenen Kofferraum unseres Autos eine Matratze für Alex. So durfte er immer im Heck des Autos mit fahren und wir mussten ihn im Notfall nicht auf dem Rücksitz transportieren. Ein liegender 26 kg Hund auf den Rücksitz zu bekommen ist wesentlich schwerer als ihn in den offenen Kofferraum zu legen. Alex fand sein neues Domizil im Auto klasse. Man konnte auf der Matratze super gut nach dem spazieren gehen schlafen und überhaupt war es so schön bequem, dass ich ihn manchmal freiwillig gar nicht mehr heraus bekam. Durch Zufall stellte ich fest, dass sobald Alex Nasenbluten hatte und wir ihn im Auto auf diese Matratze legten sich das bluten schnell einstellte. Sicher es kann auch Zufall sein und das Nasenbluten hätte sowieso aufgehört aber uns war jedes Mittel recht um die Blutung schnell zu stoppen. Sobald Alex wieder Nasenbluten hatte, legte ich ihn ins Auto und wackelte solange am Auto bis die Blutung weniger wurde. Leider haben wir keinen Hof in den man mit dem Auto hätte rein fahren können. So saß ich als auf dem Rand des offenen Kofferraums, zwar in unserem kleinen Vorort aber dennoch mitten auf der Straße und wippte mit dem Auto solange bis die Blutung aufhörte. Ab und an zogen wir dann eine kleine Menschen masse von Nachbarn an die sich zu uns gesellten und Alex alles gute wünschten.

Da wir im September wieder fast täglich Nasenbluten hatten, waren wir auch sehr oft draußen. Wichtig war mir, dass ich die Blutung zum stoppen bekam, was andere von uns hielten war uns aber ehrlich gesagt so was von schnuppe. Unsere Nachbarschaft liebte Alex und sie unterstützen uns immer dabei. Sie meinten auch öfter ihnen wäre es lieber, wenn Alex etwas mehr bellen würde. Welcher Hundebesitzer wünscht sich nicht so eine Nachbarschaft.

 Ab 14.09.05 stellten wir die Ernährung noch, auf Anraten unserer Tierärztin um von barfen (Rohfütterung) zu TCM (Traditionelle Chinesischer Medizin).  Sie meinte wir sollten mal 6 Wochen durchführen und Alex sollte nur Lamm, Ziege, Hammel und Schaffleisch bekommen und das Gemüse  gekocht und nicht wie bisher roh.  

Wir hatten Urlaub im Emsland gebucht und waren schon kurz davor den Urlaub abzusagen. Dann dachten wir, dass Alex vielleicht auch gut tut in Urlaub zu fahren, was bei Nasenbluten zu tun war, das wussten wir zu genüge. Wir entschlossen uns daher den Urlaub anzutreten, sollte wirklich was ernsteres passieren, wären wir in einigen Stunden auch wieder Zuhause gewesen. Wir hatten unseren Urlaub auch wohl weislich so gebucht, dass wir direkt im Ort, noch keine 5 Minuten von unsere Ferienhauses entfernt, eine Tierklinik hatten.

Im Urlaub angekommen, trafen wir erst mal alle Vorsichtsmaßnahmen um nach den 8 Tagen nicht das Haus renovieren zu müssen. Alle Wände und Böden klebten wir mit Plastikfolien ab, es sah etwas gespenstig aus als wir fertig waren. Es war trotzdem ein sehr schöner Urlaub und wir konnten uns etwas erholen. Wir richteten uns nach Alex und seinem Wohlbefinden und richteten die Tage nach ihm aus. Morgens fuhren wir gegen 10:30 Uhr an weiter entfernte Orte und gingen dort etwas spazieren. Gegen 14 Uhr waren wir dann meist wieder im Ferienhaus. Alex konnte etwas schlafen und wir tranken Kaffee. Gegen 17 Uhr, als Alex wieder wach wurde, gingen wir dann eine weitere Runde spazieren aber in näher gelegene Ziele. Wir hatten das Gefühl, Alex genoss den Urlaub genauso wie wir. Sicher hätten wir mit einem gesunden Hund weit mehr unternehmen können aber es war ein sehr ruhiger und besinnlicher Urlaub und wir waren froh, dass Alex diesen mit uns verbringen konnte. Nasenbluten trat in der Urlaubszeit auf, allerdings meist beim Spazieren gehen. Ich hatte zwar alle Medikamente dabei, aber es half, Alex 10 Minuten umlegen zu lassen, das Nasenbluten hörte dann wieder auf. 

 

Nach dem Urlaub der nächste Schock, Alex blutete aus dem Maul. Wir sind sofort zur Tierklinik gefahren und es stellte sich allerdings heraus, dass er sich durch sein Überbiss selbst ins untere Zahnfleisch gebissen hat. Daher kamen die Blutung und wir waren sehr beruhigt. (Peinlich, dafür hätten wir nicht in die Klinik gemusst aber Blut ist immer Alarmstufe bei uns) 

 

Oktober 2005 

 

Mo Di Mi Do Fr Sa So
          1
Nasenbluten sehr stark
2
Nasenbluten sehr stark
3
Nasenbluten leicht
4 5 6
Laboklin Befund
7 8
Cortison
2*5 mg
9
Cortison
2*5 mg
10
Cortison
2*5 mg
11
Cortison
2*5 mg
12
Cortison
2*5 mg
13
Cortison
2*5 mg
14
Cortison
2*5 mg
15
Cortison
2*5 mg
16
Cortison
2*5 mg
17
Cortison
2*5 mg
18
Cortison
2*5 mg
  20 21 22 23
24
Blutflecken gefunden
25 26 27
Nasenbluten  leicht
28 29 30
31
Nasenbluten stärker
           

 

Christiane Maasjost gab uns den Tipp, bei Alex einen Coombs -Test durchführen zu lassen. Auf der weiteren Suche nach der Ursache des Nasenblutens ließen wir den Thrombozyten - Antikörper und Coombs-Test durchführen. Am 06.10.05 erhielten wir das Ergebnis - Anteil Positiver Thrombozyten von 73% - der Coomb-Test war negativ. Wir begannen auf anraten von Christiane und Rücksprache mit unserer Tierärztin am 08.10.2005 mit der  Einnahme von  Prednisolon Morgens und Abends.

Da Alex Leishmaniose positiv ist und auch sehr viele Leishmanien hatten machten wir uns alle sehr viele Gedanken ob wir mit der Cortisoneinnahme nicht alles noch schlimmer machten. Cortison sollte man eigentlich bei Leishmaniose nicht einsetzen, da es die Leishmanien vermehren könnte. Wir hatten allerdings keine andere Alternative. Das Allopurinol das wir bis dahin gegeben hatten mussten wir auch absetzen. Direkt mit der Eingabe von Cortison verschwand das Nasenbluten.

Während der Behandlung mit Cortison ging es Alex super gut. Er fraß sogar wie ein "normaler Hund" und hatte das erste Mal in seinem Leben großen Appetit. Als Alex am Anfang zu uns kam wog er gerade mal 20 kg, was eindeutig zu wenig war. Sein Idealgewicht liegt bei 26 kg. Durch das Cortison und seinen ständigen Hunger lag er bald auf 28 kg.

Nach 14 Tagen schlichen wir das Cortison wieder aus, was allerdings sofort zur Folge hatte, das das Nasenbluten wieder anfing.  

 

November 2005

Mo Di Mi Do Fr Sa So
  1 2
ab wieder Barfen
3
Nasenbluten stark
Cortison
2*5 mg
4
Cortison
2*5 mg
5
Cortison
2*5 mg
6
Cortison
2*5 mg
7
Cortison
2*5 mg
8
Cortison
2*5 mg
9
Cortison
2*5 mg
10
Cortison
2*5 mg
11
Cortison
2*5 mg
12
Cortison
2*5 mg
13
Cortison
2*5 mg
14
Cortison
2*5 mg
15
Cortison
2*5 mg
16
Cortison
2*5 mg
17
Cortison
2*5 mg
18
Cortison
2*5 mg
19
Cortison
2*5 mg
20
Cortison
2*5 mg

Blut gefunden
21
Cortison
2*5 mg
22
Cortison
2*5 mg
23
Cortison
2*5 mg
24
Cortison
2*5 mg
25
Cortison
2*5 mg
26
Cortison
2*5 mg
27
Cortison
2*5 mg
28
Cortison
2*5 mg
29
Cortison
2*5 mg
30
Cortison
2*5 mg
       

Am 07.11.2005 erhielten wir von Laboklin den neuen Befund über Thrombozyen-Antikörper, wir waren ziemlich geschockt, denn der Anteil Positiver Thrombozyten lag jetzt bei  80% (vorher 73 %)

In der Zeit vom 12.11.05 bis 19.11.05 haben wir versucht die Dosis Cortison zu verringern und nur noch abends 1 Tablette zu geben. Am 20.11.2005 hatte Alex Nasenbluten. Daraufhin wurde die Dosis wieder auf zwei Tabletten erhöht.

 

Dezember 2005 

 

Mo Di Mi Do Fr Sa So
      1
Cortison
2*5 mg
2
Cortison
2*5 mg
3
Cortison
2*5 mg
4
Cortison
2*5 mg
5
Cortison
2*5 mg
6
Cortison
2*5 mg
7
Cortison
2*5 mg
8
Cortison
2*5 mg
9
Cortison
2*5 mg
10
Cortison
2*5 mg
11
Cortison
2*5 mg
12
Cortison
2*5 mg
13
Cortison
2*5 mg
14
Cortison
2*5 mg
15
Cortison
2*5 mg
16
Cortison
2*5 mg
17
Cortison
2*5 mg
18
Cortison
2*5 mg
19
Cortison
2*5 mg
20
Cortison
2*5 mg
21
Cortison
2*5 mg
Phosporus LM 1
22
Cortison
2*5 mg
Phosporus LM 1
23
Cortison
2*5 mg
Phosporus LM 1
24
Cortison
2*5 mg
Phosporus LM 1
25
Cortison
2*5 mg
Phosporus LM 1
26
Cortison
2*5 mg
Phosporus LM 1
27
Cortison
2*5 mg
Phosporus LM 1
28
Cortison
2*5 mg
Phosporus LM 1
29
Cortison
2*5 mg
Phosporus LM 1
30
Cortison
2*5 mg
Phosporus LM 1
erbrochen
Hämatokrit
32%
31
Cortison
2*5 mg
Phosporus LM 1
 

Christiane Maasjost gab uns den Tipp, Alex noch mit Hilfe einer klassisch arbeitenden Homöophatin zu unterstützen und ernährungsmäßig richtig umzustellen auf traditionell chinesische Medizin.

Anfang Dezember

Wir wanden uns an eine klassisch arbeitende Homöophatin Elke Labinsky die uns vielleicht helfen sollte, das Cortison so aus zu schleichen, ohne das Alex wieder Nasenbluten bekam. Die klassisch arbeitende Homöophatin schaute sich Alex genau an und wollte alle Informationen zu seinem bisherigen Leben. Als sie fertig war mit ihrer Auswertung bekamen wir im Dezember 2005 genau das Mittel, das auf Alex passte. Ich war froh eine Homöophatin gefunden zu haben, die auch mit Parasitus und meiner Tierärztin Dr. Hengst zusammen arbeitete. Es war echt genial, besser konnte es Alex nicht treffen. Also versuchten wir mit Hilfe der  klassisch arbeitenden Homöophatin das Cortison wieder runter zu fahren. Alex sollte ab dem 21.12.2005, bis auf weiteres Phosporus LM1 erhalten und ich sollte ihr alle Veränderungen bei Alex weiterhin mitteilen. 

20.12.2005

Eine Dunkelfeldanalyse wurde gemacht und die Auswertung brachte folgendes Ergebnis.

Es wurden behandlungsbedürftige Störungen in folgenden Bereichen festgestellt

  • Übersäuerung

  • Immunsystem

  • Niere

  • Leber

  • Magen-Darm

  • Schleimhaut-Haut

  • Drüsen

 

25.12.2005

Alex ging es im Dezember sehr gut am  25.12.2005 hat er uns sogar den Weihnachtskuchen von der Küchenanrichte geklaut und ein Stück Käsekuchen gegessen. Er ist wieder lebhafter und schläft auch viel weniger.

27.12.2005

Wir wanden uns, um Alex auch mit dem Essen optimal im Gesundheitsverlauf zu unterstützen an eine Ernährungsberaterin von Parasitus, die uns einen Essensplan angelehnt an die traditioneller chinesischen Medizin zusammenstellen sollte. I. Bergmann wollte auch alle Informationen zu Alex und stellte noch viele weiterer Fragen, die wir beantworten sollten und auch taten. Sie stellte dann ein Essensplan zusammen der direkt auf Alex abgestimmt wurde. Auch I. Bergmann war sofort bereit in unserer Runde mit zu arbeiten.

Durch Christiane Maasjost kam ich auch an einen weiteren Tierarzt Guido Funk der uns telefonisch beriet. Ich wusste, dass er sich auf Leishmaniose & Co spezialisiert hat und auch Mitglied bei Parasitus ist.

28.12.2005

Am 28.12.2005 war ich bei einer Bekannten vom Hundeplatz eingeladen, da sie sich einen neuen Hund geholt hatte.  Ich fuhr mit Alex hin und die beiden verstanden sich gleich. Wir wollten sie etwas miteinander spielen lassen, daher gingen wir bei meiner Bekannten in den Garten. Wir leinten die Hunde ab und ließen sie laufen. Meine Bekannte erzählte mir, dass sie sich auch Hühner zugelegt haben und ich wurde bleich und fragte wo ??? Sie meinte die rennen frei im Garten rum, ich solle mir keine Sorgen machen die Hühner seinen Hunde gewöhnt. Sofort rief ich Alex zu mir aber er hatte die Hühner auch schon entdeckt. Das war das erste Mal, dass Alex einen Mord beging. Das war mir so was von unangenehm, ich wäre am liebsten im Erdboden versunken. Alex wusste zu dieser Zeit noch nichts davon, dass er bald nach traditioneller chinesischer Medizin ernährt werden sollte.

30.12.2005

Nachdem Alex morgens Fisch (Schellfisch) gegessen hat, erbrach er. Abends hat er aber wieder normal gegessen. Alex war den Tag über eher ruhig aber wollte trotzdem morgens und Abends eine Stunde Gassi gehen. Zum spielen allerdings hatte er keine große Lust.

 


 

aktualisiert: 22.02.2007