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Wissenswertes

Eckdaten

Name:     Alex
Rasse: Malinois-Boxer-Mix
Farbe : rot
Impf Dat : Juli 2002  
letztmalig Oktober 2003
Geburtsdatum März 2002
Kastration Januar 2004
Herkunft Alicante (Spanien)
Gewicht
  • bei Ankunft 22 kg
  • Idealgewicht 26 kg
  • z.Zt. 33 kg

Alex ist am 23.07.2006 verstorben. 

 

Übersicht der Untersuchungen und Krankheiten von Alex

Mindestens monatlich wurden Blutwerte gemacht und die Befunde liegen uns, seit dem 17.03.2003 bis zum heutigen Datum, vor. Da es doch recht viele sind werde ich nur vereinzelte Blutwerte welche einstellen. Allopurinol wurde verabreicht ab 10.04.2003
bis 08.10.2005. Als Überblick über Alex Erkrankungen habe ich diese Tabelle eingefügt. Sie beinhaltet alle Erkrankungen die bisher getestet wurden.

Krankheit Ergebnis Positiv 
(Erstbefund)
 Ergebnis
 Negativ
(letzte Prüfung)
Leishmaniose (Mon1) 04.03.2003

Titer 1:3200

weiterhin vorhanden
Ehrlichiose 04.03.03 (PCR)
01.05.06
Filarien

--

04.03.03
Hepatozoonose -- 04.03.03
Mycoplasma  (Hämobartonellen) 27.06.05 (PCR)
01.05.06
Coombs-Test -- 29.09.05
Thrombozyten- Antikörpertest 06.10.05
Anteil positiver Thrombozyten 73 %
weiterhin vorhanden
Schilddrüse 30.12.05
Beeinträchtigt durch Grunderkrankung/ Medikamente
--
Neospora negativ  
Toxoplasmose negativ  
Helicobacter negativ  
Parasiteneier negativ  
Salmonellen/Shigellen:  negativ  

 

Wesen

Alex ist eher der ruhige Typ. Wenn ihn Fremde anfassen wollen, mag er das nicht, ist zwar nicht aggressiv, sondern er geht zurück. Beim Tierarzt verhält Alex sich ruhig und geht ohne Probleme hin. Er ist nicht wehleidig und zeigt eigentlich sehr selten, das ihm etwas weh tut, es sei denn er hat sich etwas in den Fuß getreten, dann jammert er und kommt humpelnd auf mich zu und steckt das Füßchen hin.

Alex hat einen Dickkopf. Wenn Frauchen lieber durch die Rübenäckern laufen möchte und Alex viel lieber in den Weinbergen Hasen suchen will, stellt er sich ziemlich stur und versucht auf liebenswerte Art seinen Dickkopf durchzusetzen. Es kann passieren,  wenn man mal geschimpft hat und ihm kurze Zeit später, weil er was toll gemacht hat, ein Leckerli geben will, er es zwar annimmt und einem dann aber vor die Füße spuckt.

Seit er ca. 3 Jahre ist

  • Spielt weniger wirkt anderen Hunden gegenüber überheblich und eingebildet auch seinen Freunden gegenüber
  • Spielt, aber nur noch mit seinem allerbesten Freund Sam aber nur wenn er alleine mit ihm spielt
  • Geht lieber ins Feld Mäuschen buddeln
  • Spielt lieber Holzspiele Leckerli suchen
  • Quietschspielzeug interessiert ihn nicht mehr
  • Motzt im Dunkel alles an ob Hund, Fremdkatzen oder Menschen
  • Hört im Feld aber besser
  • Ist sehr anhänglich geworden

Alex ist verträglich mit anderen Hunden. Vereinzelt gibt es Rüden die er nicht so mag. Bei Hundebegegnungen im Feld reagiert er entweder damit, dass er sich hinlegt und klein macht oder er ignoriert sie einfach. Wenn es ihm nicht so gut geht auch unsicher. Wenn es ihm gut geht kann es auch sein dass er bellt.

Mimik und Gestik

Alex hat eine wahnsinnige Mimik und Gestik und verständigt sich hierüber auch. Selbst Menschen die ihn öfter sehen und ihn näher kennen fällt dies auf. Wir werden des öfteren auf sein aussagekräftigen Gesichtsausdruck angesprochen und sie lachen, wenn er wieder etwas will und dies unmissverständlich zeigt. An seinem Gesicht kann man erkennen ob er gut drauf ist, ob er etwas will oder ob es ihm nicht gut geht. Unser Nachbar meint er wäre ein Hund mit Charakter der seinen Prinzipien treu bleibt.

 

Intelligenz und Spielverhalten

Alex hat von Anfang an Türen geöffnet und öffnet auch Schränke, wenn er darin was Interessantes vermutet.

Lieblingsspiele

  • Mäuschen buddeln

  • Holzspiele die man drehen, drücken, schieben oder anheben muss, um an das Leckerli zu kommen

  • In einem fest verschlossenen Karton nach Leckerli suchen

  • Spiel & Spaß Agillity

  • Hundeverein

Im Hundeverein spielt er früher mit allen Hunden, das hat sich mittlerweile seit er ca. 3 Jahre ist verändert, jetzt spielt er nur noch mit seinen Freunden. Die anderen Hunde ignoriert er arrogant, wenn sie ihn zum Spielen auffordern.

 

Jagdverhalten

Am Anfang konnte man Alex überhaupt nicht von der Leine lassen, er dreht auf dem Absatz um und war mindestens eine halbe Stunde nicht mehr gesehen und es war egal ob etwas Interessantes war oder nicht. Mittlerweile geht es etwas besser. Spazieren gehen wir dennoch vorsichtshalber mit einer ganz langen Schleppleine, da er nicht geimpft ist und bei uns Tollwut ist. Rennen lassen wir ihn auf dem Gelände vom Hundeverein, auf dem wir, wenn es ihm gesundheitlich gut geht mehrmals wöchentlich hingehen.

Angst

Wenn es Dunkel wird ist er manchmal nicht wieder zu erkennen. Er bellt dann jeden an, ob Hund oder Mensch besonders in unserer Straße.

Am Anfang war Alex eher schüchtern und ängstlich allem neuem Gegenüber. Mit der Zeit besonders, nachdem er Agillity gelernte hatte, wurde er viel selbstsicher. Am Anfang hatte er beispielsweise Angst, wenn eine Plastiktüte am Wegrand lag, heute geht er auf neues gleich zu und ist nicht mehr so unsicher. Angst macht ihm, besonders wenn es ihm gesundheitlich nicht so gut geht, die Schussapparate im Herbst in den Weinbergen

 

Beschreibung zum Nasenbluten

In der Regel fängt es immer damit an, dass Alex Nase mehr läuft (wässrig hell und flüssig und das Nasenloch ist meist morgens damit verkrustet) und er öfter Niesen muss. Eine oder zwei Wochen nach dem Niesen findet man kleine Blutspritzer in der Wohnung an Tapete, Boden oder Schränke. Dann beginnt das starke Nasenbluten mit einem Nasenloch meist abwechselnd und später auch mit beiden gleichzeitig. An irgendetwas festzumachen wie Wetterumstellung, Anstrengung, Extreme Hitze, oder Kälte, Luftfeuchtigkeit, Freude, zeitabhängig etc. Können wir es nicht. Am Anfang von Nasenbluten geht es ihm auch nicht schlecht, erst wenn es mehre Tage andauert und er viel Blut verloren hat. Im Frühjahr 2005 hätte Alex beispielsweise trotz starkem Nasenbluten nach Mäuschen gebuddelt.

Auch fängt das Nasenbluten ganz plötzlich an, ohne dass er vorher genossen hat oder ähnliches. Man schaut ihn an und sieht dass es läuft oder man sieht die Flecken auf dem Boden. Man kann sich nicht drauf vorbereiten, dass man sagt es war was und es könnte kommen.

Das Nasenbluten lies sich bis April 2005 manchmal dadurch stillen, dass er eine Spritze mit Aconitum –Homaccord gemischt mit Hamamelis-Homaccord in den Mund bekam. Oft mussten wir auch zum Tierarzt und er bekam Konaktion gespritzt. Im September 2005 fanden wir heraus, dass wir das Blut manchmal stoppen konnten, wenn wir Alex ins Auto legten. Wir hatten zu dieser Zeit ein ganz dickes Kissen fürs Auto gekauft, das wir dann auch noch mal für die Wohnung holten. Mittlerweile legt sich Alex sofort, wenn das Nasenbluten beginnt freiwillig auf das Kissen. Leider kann die Blutung nicht immer so gestoppt werden. Im Notfall müssen wir leider zur Beruhigungsspritze greifen. Alex wird dann sehr müde und schläft ein und das Nasenbluten hört dann langsam auf. Wenn er dann wach wird ist die Nase ziemlich verklebt und er niest sich die Nase erst mal wieder frei, was aber meist nicht bedeutet, dass es wieder anfängt.

Fress- und Trinkverhalten

Wenn es ihm gut geht:

Alex ist mehr ein mäkelnder Esser und frisst nur solange er Hunger hat und auch meist in Etappen und nur abends. Es macht ihm auch nichts aus, wenn sich die Katzen an seinem Essen bedienen. Knochen vergräbt er, wenn er satt ist auch mal  im Garten. Leckerli nimmt er nur, wenn er das will und dreht ansonsten den Kopf weg oder spukt es einem vor die Füße.  Alex trinkt sehr viel, am liebsten im Hof Regenwasser oder Wasser aus dem Teich oder seiner Badewanne die im Hof steht. Nichts desto Trotz trinkt er aber auch im Haus. 26 Kilo ist sein Idealgewicht laut Tierärztin. 

Wenn es ihm nicht gut geht

Frisst er kaum was, nimmt bis auf 22 kg ab. Interessiert sich nicht fürs Fressen. Trinkt aber weiterhin viel.

 

 

aktualisiert: 20.02.2007