November bis Dezember 2007

 

 Wochenendtrip nach Stein-Wingert (Westerwald)  2007


22.11.2007  - 1. Tag

Da uns das Wochenende in der Eifel sehr gut getan hat, haben wir uns zu einem weiteren Wochenendtrip entschlossen. Dieses mal nahmen wir allerdings Freitag frei und fuhren bereits Donnerstags direkt nach der Arbeit los. Wir starteten allerdings erst gegen 18 Uhr und es war bereits dunkel als wir ankamen. Stein -Wingert war nicht so einfach zu finden, da eine große Umleitung uns den direkten Weg versperrte. Wir kamen daher mit etwas Verspätung als geplant an. Stein- Wingert ist ein ganz kleines Ort aber selbst das Ferienhaus fanden wir im Dunkeln nicht auf Anhieb. Während mein Mann wieder das Auto ausräumte machte ich mit Marlon eine kleine Erkundungstour durch den Ort.

Das Ferienhaus war eine umgebaute Scheuer. Es war urgemütlich. Im unteren Stockwerk befand sich die Küche, ein kleines Esszimmer mit Holzofen und das Badezimmer. Im oberen Stockwerk war das Schlafzimmer und das Wohnzimmer. Die Vermieterin zeigte uns als erstes wo wir Holz für den Ofen finden und wie wir den Ofen anmachen können. Im oberen Stockwerk wurde mit Ölheizung geheizt.


23.11.2007  - 2. Tag

Am nächsten Morgen machte ich als erstes mit Marlon eine kleine Runde während mein Mann das Frühstück vorbereitete und den Ofen einheizte. Die Gegend war klasse. Direkt vom Ferienhaus führte eine kleine Brücke über die Nister in den Wald. Ich lief mit Marlon ein Stück an der Nister entlang. So ganz geheuer war ihm der Spaziergang am Waldrand aber nicht. Nachdem er seine Geschäfte erledigt hatte fragte er mich ständig ob wir nicht doch lieber umkehren wollten. Als ich endlich einwilligte rannte er begeistert vor.  Von der Nister war er entzückt da es überall Bademöglichkeiten für ihn gab. Da es aber zu kalt war durfte er nicht rein.

Er fragte mich aber ständig ob er nicht doch baden durfte. Hund weiß ja nie ob Frauchen nur die Stelle nicht gefällt oder er wirklich nicht rein darf.

Am Vormittag fuhren wir zuerst nach Altenkirchen, da wir fürs Wochenende noch etwas zum Essen brauchten. Als wir zurück kamen  machten wir einen Spaziergang.  Er führte uns entlang der Nister. Wir trafen eine Spaziergängerin mit ihrem Hund und Marlon hatte einen Spielkameraden. Von der Spaziergängerin erfuhren wir, dass es einen Rundweg gab der bis zum Friedhof in Stein-Wingert ging. Es ging zwar ziemlich bergauf aber es war ein sehr schöner Weg der oberhalb der Nister entlang führte. Für den Rundweg brauchten wir ca 1 1/2 Stunden.

Abends, als ich mit Marlon die letzte Runde machte trafen wir vorm Haus auf unseren Vermieter. Er arbeitete im Garten und sein Hund Benny lief frei im Hof umher. Benny, ein Rottweiler- Schäferhund-Mix war schon etwas älter. Marlon und Benny verstanden sich auf Anhieb und trotz seines Alters und seiner nicht mehr taufrischen Knochen rannten die beiden wie wild durch die Gegend und spielten.  Da es schon anfing dunkel zu werden konnten wir beide manchmal kaum noch erkennen.  Das war doch ein tolles Ferienhaus, wenn in der direkten Nachbarschaft ein Freund wohnt mit dem man toben konnte.


24.11.2007  - 3. Tag

Nach dem Frühstück fuhren wir nach Hachenburg. Wir hatten geplant uns den Schlosspark anzusehen. Als wir endlich einen Parkplatz gefunden hatten und am Schlosspark ankamen mussten wir auf einem Schild lesen, dass keine Hunde mit rein durften. Ich kann verstehen, dass Hunde angeleint zu führen sind aber die Hunde durften überhaupt nicht rein. Verärgert gingen wir zum Auto zurück und fuhren weiter. Wir suchten uns einen anderen Wanderweg außerhalb Hachenburgs wo wir mit Marlon spazieren konnten. Unser ausgesuchter Weg lag an einem schönen großen See. Der Weg führte uns zuerst am See entlang und später in den Wald. Im nachhinein waren wir froh nicht im Schlosspark gewesen zu sein.

Nachmittags wollten wir in Stein-Wingert den zweiten Rundweg gehen. Als wir allerdings am Rundweg, der am Friedhof startete ankamen mussten wir feststellen, dass es sich um einen sehr schmalen Pfad handelte. An der einen Seite ging es sehr steil nach unten. Da es bereits 15:30 Uhr war, wir nicht wussten wie lange der Weg ist und es um 17 Uhr bereits dunkel wurde, entschlossen wir uns doch den Weg den wir bereits kannten zu nehmen. Mit einem großen schweren Hund, der noch dazu Heute etwas durchgeknallt war, war uns der andere um diese Uhrzeit zu gefährlich. 

Da wir den Weg nur von der anderen Richtung her kannten verliefen wir uns auch noch prompt. Es wurde immer später und es fing schon langsam an dunkel zu werden als wir den Abgang zum Weg unterhalb der Nister fanden. Unten angekommen leinten wir Marlon wieder ab. Kurz vor der Brücke der uns über die Nister zu unserem Ferienhaus führte sahen wir von weitem einen Hund auf uns zu stürzen. Marlon blieb stehen und folgte dem Treiben. Von weitem hörten wir aufgeregtes Rufen der Besitzer aber der Hund hörte ihnen nicht. Als er bei uns ankam grummelte er und rannte nicht sehr freundlich auf Marlon zu. Ich versuchte mich zwischen ihn und Marlon zu stellen aber Marlon entwischte mir von der Seite und sprang spielend vor dem Hund hin und her. Marlon schaffte es den Schäferhund zu überreden lieber mit ihm zu spielen als ärger zu machen. Es dauerte einen Moment dann waren auch die Besitzer da. Sie entschuldigten sich zuerst und meinten sie würden ihn eigentlich nicht ableinen, da er sehr aggressiv mit anderen Hunden sei. Marlon allerdings hatte es geschafft ihn um den Finger zu wickeln.  Der Hund war zwar immer noch auf hab Acht Stellung, hätte Marlon mit gemacht hätte es garantiert gerappelt. Ich war mächtig stolz auf meinen großen Kindskopf und wir verabschiedeten uns und gingen weiter.

Beim Abendspaziergang wollte Marlon natürlich sofort wieder schauen ob Benny da ist. Er hatte Glück, denn auch Benny wartete bereits auf Marlon. Nach einer ausgiebigen Spielrunde und gutem Hundeessen war Marlon so müde und schlief sofort ein. Wieder war ein aufregender Hundetag zu Ende.


25.11.2007- 4. Tag

Da es Heute in Strömen regnete, entschlossen wir uns bereits nach dem Frühstück wieder Richtung Heimat aufzubrechen. Für den Rückweg wollten wir uns Zeit lassen und an einer geeigneten Stelle ohne Regen unseren Spaziergang unternehmen. Während wir packten entdeckte Marlon meine Hausschuhe und rannte mit Ihnen im Maul durch die Wohnung. Viel sehen konnte er nicht aber seine Schnauze war durch die Schuhe gut gepolstert.

  

 


16.12.2007 Ausflug mit Luzie und Marlon

Heute machten wir mit Marlons Pflegeeltern samt Luzie einen Ausflug in den Wald. Die beiden sprangen wie bekloppt umher. erst als wir Rehe sichteten mussten beide an die Leine. Marlon sah sie als erster und schaute ihnen ganz gespannt hinterher. Sicherheitshalber nahm ich aber auch ihn an die Leine.

  

Nach dem Spaziergang kehrten wir dann noch in einem Kaffee ein uns ließen den Tag bei einem super leckeren Kuchen und Kaffee langsam ausklingen.


21.12.2007 Marlons erster Schnee

Heute rief meine Mutter an und sagte uns, dass es bei ihr im Ort geschneit hat. Da Marlon noch keinen Schnee kennt, fuhren wir sofort hin. Wir stellten dann fest, dass  es wirklich nur in diesem Ort geschneit hatte. Kurz vor dem Ort war in alle Richtungen kein Schnee mehr zu sehen. Am nächsten Tag konnten wir dies sogar in der Zeitung lesen.

 

Als wir am Rhein ankamen stieg Marlon aus und schaute  im ersten Moment etwas verwundert. Als wir ein paar Meter gelaufen waren kam von hinten plötzlich ein Bernersennenhund angerannt. Wir hatten Marlon nicht an der Leine und kurze Zeit später rannten beide zusammen über die verschneite Wiese. Der Bernersennenrüde Barry passte sehr gut zu Marlon. Beide hatten das gleiche Spielverhalten und verstanden sich sehr gut.  Seine Besitzerin schloss sich beim Spaziergang uns an und so konnten die beiden den ganzen Spaziergang zusammen toben. Es ist doch immer wieder schön Hunden beim spielen zu zu schauen. Wir hatten die Kamera dabei und machten sehr viele Bilder. Zuhause angekommen musste ich allerdings feststellen, dass alle Bilder mit Porträt aufgenommen wurde und nur sehr wenige Bilder ansehnlich waren.

   

 


22.12.2007 Spaziergang mit Luzie

Heute war ich alleine mit Marlon in den Monsheimer Acker zum spazieren gefahren.  Ich hatte gehört es soll dort auch Schnee liegen. Als wir ankamen stellten wir aber fest, dass alles nur durch Raureif weiß war. Ich gehe immer sehr gerne mit Marlon in diesen Acker, da ich ihn die ganze Zeit ohne Leinen laufen lassen kann. Er selbst geht hier auch sehr gerne spazieren.

Als wir ca 10 Minuten unterwegs waren sah ich hinter uns einen Hund auf uns zu rennen. Ich erkannte bald, dass es Luzie war. Marlon blieb stehen und schaute wie Luzie auf ihn zu gerannt kam. Erst als sie bei ihm war erkannte er sie und freute sich. Luzies Besitzer waren noch weit weg und Luzie rannte nachdem sie uns begrüßte wieder zu ihnen zurück. Marlon hingegen setzte sich hin und schaute in die Richtung, dann mich an als wolle er fragen "Wer kommt denn da". Ich ermunterte ihn zu ihnen zu rennen aber er blieb stur sitzen. Erst als sie bei uns ankamen freute er sich und begrüßte er seine Pflegeeltern. Wir setzten den Spaziergang dann gemeinsam fort.


23.12.2007 Ein weiterer Spaziergang im Schnee

heute waren wir noch mal im Schnee unterwegs. An den Abhängen rodelten die Kinder aber es waren sehr wenige Hunde unterwegs. Wir trafen kurz auf einen weiteren Rüden und Marlon konnte einen Moment mit ihm rennen. Da dieser Rüde aber ständig hoch sprang und Marlon dieses Spielverhalten übernahm, mussten wir uns leider relativ schnell verabschieden, da wir Angst hatten Marlon würde sich wieder weh tun. Je nach Spielverhalten lasse ich Marlon sehr gerne mit Hunden spielen aber ich passe immer auf wie gespielt wird. Marlon hat  eine schwere Ellenbogen- und Hüftgelenksdysplasie und beim ständigen hoch springen rutscht er irgendwann immer aus und tut sich bös weh.

Wie man den nächsten Bildern dann unschwer erkennen kann, suchte Marlon dann im Schnee nach Mäuschen.  Zu Frauchen Freude findet Marlon sehr selten Mäuschen und spukt sie mit "Aus" auch wieder raus. So aber kann man Marlon immer von Hasen oder anderem Getier im Feld ablenken, denn wenn er Mäuschen suchen muss hat er keine Zeit nach anderen Tieren Ausschau zu halten.


aktualisiert: 23.12.07